Mo.. Feb. 16th, 2026

Milch und Milchprodukte: Ziel ist die Konsumaufschwung

Werbekampagnen und neue Ernährungsparadigmen als Instrumente zur Förderung und Steigerung des Milchkonsums: Dieser verzeichnete nach den letzten, im September 2025 aktualisierten Daten von ISMEA, einen Rückgang von -7% für Frischmilch und -1,2% für Dauermilch. In Italien, Europa und den Vereinigten Staaten findet derzeit eine Mobilisierung zugunsten der Wertschöpfungskette für Milch und Milchprodukte statt.

In den vergangenen Wochen hat der Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida am „Tavolo del Latte“ (Milchtisch) die Notwendigkeit eines gemeinsamen Handelns hervorgehoben, um den kritischen Punkten einer der strategisch wichtigsten Branchen der nationalen Wertschöpfungskette für Agrar- und Ernährungswirtschaft entgegenzutreten. Zu den ins Auge gefassten Maßnahmen für eine Wiederbelebung des Konsums zählen auch zielorientierte Werbekampagnen, die die ernährungsphysiologischen Eigenschaften, die ökologische Nachhaltigkeit sowie die Qualität der g.U.- und g.g.A.-Käsesorten hervorheben sollen, um den landesinneren Konsum zu steigern und zugleich die Präsenz auf dem internationalen Markt zu stärken.

Auf der anderen Seite des Atlantiks richtet sich die Aufmerksamkeit indessen auf die neue Werbekampagne für den Konsum von Vollmilch, wobei Kinder als wichtigste Zielgruppe gelten. Mit dem Whole Milk for Healthy Kids Act of 2025, einem erst kürzlich in den Vereinigten Staaten in Kraft getretenen Bundesgesetz für Schulkantinen, werden verschiedene Optionen für fetthaltigere Milchprodukte eingeführt. Diese sollen dazu dienen, den Schülern eine breitere, ernährungsbezogene Auswahl zu bieten, die nach langen Jahren der Einschränkungen erneut Vollmilch empfiehlt und auf diese Weise zugleich den amerikanischen Milch- und Molkereisektor unterstützt.

„Heute zwingt uns der Rückgang des Milchkonsums, trotz Anstieg der Verbrauchsmengen von Joghurt und Frischkäse, zu einem Gedankenwechsel und zur Umsetzung außerordentlicher Maßnahmen – so die Worte von Giovanni Guarneri, Präsident des Komitees für den Milch- und Molkereisektor von Confcooperative Fedagripesca. Wir müssen heute handeln, um morgen eine wettbewerbsfähige Zukunft für unsere Milch und unseren Käse zu sichern und die Existenz einer Wertschöpfungskette zu gewährleisten, die den Motor für nachhaltige Entwicklung, kulturelle Identität und Lebensmittelsicherheit darstellt.“

Die Genossenschaftsbewegung des Milch- und Molkereisektors hat bereits vor einigen Jahren damit begonnen, die Wertschöpfungskette ihrer Erzeugnisse zu unterstützen. Hierfür wurde unsere Kampagne „Think Milk, Taste Europe, Be Smart“ ins Leben gerufen, die vom Milchsektor von Alleanza delle Cooperative Italiane gefördert, von Confcooperative umgesetzt und von der Europäischen Kommission kofinanziert wird. Wir sind der festen Überzeugung, dass Milch und Milchprodukte, unabhängig von den jeweiligen kurzlebigen Modetrends und wechselnden Ernährungsgewohnheiten, ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sind. Deshalb ist es wichtig, diesen Sachverhalt den Verbrauchern und denen, die für die Informationen zuständig sind, anhand von evidenzbasierten und objektiven Beobachtungen nahezulegen und vor allem Vorurteile und Fake News entgegenzuwirken, die einen bewussten Milchkonsum verhindern“ – folgert Guarneri.

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