Mi.. Mai 6th, 2026

Münchner Startup Playfolio startete mit Crowdfunding-Kampagne durch

Aus Gaming-Zeit wird echter Vermögensaufbau

(Bildquelle: Damian Breu, Playfolio UG)

Gefördert von der Landeshauptstadt München verbindet das Unternehmen Playfolio Mobile Gaming direkt mit dem Kapitalmarkt. Die App macht Schluss mit verstaubten Bank-Interfaces und holt Millennials, Gen Z sowie völlig neue Anlegergruppen spielerisch dort ab, wo sie sowieso schon Geld ausgeben.

München, Mai 2026 – Millionen junge Menschen investieren täglich viel Zeit und Geld in digitale Spielewelten, während der reale Vermögensaufbau und die eigene Altersvorsorge oft aufgeschoben werden. Das Münchner Startup Playfolio denkt dieses gesellschaftlich relevante Thema nun völlig neu: Am 2. Mai startete auf der Plattform Startnext die Crowdfunding-Kampagne für eine App, die klassische Gaming-Mechaniken mit echtem Investieren verknüpft. Statt Geld für virtuelle, wertlose Güter zu verbrennen, fließt das In-Game-Budget der Nutzer automatisiert ins eigene Depot. Unterstützt wird das Projekt durch das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München im Rahmen des Förderprogramms für Crowdfunding-Kampagnen. Bereits nach zwei Stunden wurde das erste Etappenziel von 5.000 Euro übertroffen.

Der Markt ist groß: In Deutschland spielen rund 24 Millionen Menschen Videospiele. Gleichzeitig wurden im vergangenen Jahr rund 3 Milliarden Euro im Rahmen von Handyspielen ausgegeben, der gesamte Gamesmarkt beläuft sich auf 10 Milliarden Euro. (Quelle: game – Verband der deutschen Games-Branche). Demgegenüber stehen nur 12,1 Millionen Aktionärinnen und Aktionäre in Deutschland. (Quelle: Deutsches Aktieninstitut). Playfolio setzt genau hier an. Statt klassischem „Pay to Win“, bei dem Geld in rein virtuelle Vorteile fließt, verfolgt das Unternehmen das Prinzip „Play to Wealth“. Nutzerinnen und Nutzer pflegen in der App digitale Begleiter, sogenannte FinPets. Der Clou: Das Spiel spiegelt reale finanzielle Entscheidungen wider. Wer spart, investiert oder sein Portfolio entwickelt, stärkt gleichzeitig sein FinPet. Dieses sogenannte Mirror-Prinzip verbindet Unterhaltung mit finanziellem Lernen und Vermögensaufbau. Durch spielerische Nutzerführung und einfache Zugänge sollen Zielgruppen erreicht werden, die bislang kaum Berührungspunkte mit Wertpapieren hatten. „Viele junge Erwachsene wissen, dass sie sich um ihre finanzielle Zukunft kümmern sollten, fühlen sich aber von klassischen Angeboten nicht angesprochen“, sagt das Gründerteam Damian Breu, Alexander Keussen und Stefan Gruber. „Wir wollen Finanzthemen zugänglich machen: modern, verständlich und motivierend.“ Dass die gesetzliche Rentensicherheit nicht mehr gewährleistet, sondern nur noch eine Basisabsicherung sein soll, zeigt einmal mehr die Notwendigkeit sich privat abzusichern und Vorsorge zu treffen. Besonders relevant ist das Modell für Millennials und Gen Z, die mit digitalen Plattformen aufgewachsen sind. Gleichzeitig richtet sich Playfolio bewusst auch an Frauen, die im Investmentmarkt weiterhin unterrepräsentiert sind, aber wenn es um das Thema Gaming geht, die Nase vorn haben. So zählen 52% Frauen, deren Durchschnittsalter bei 38 Jahren liegt, zur aktiven Gaming-Community. (Quelle: game – Verband der deutschen Games-Branche). Die Förderung durch München unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz des Projekts. In der Begründung wird hervorgehoben, dass Playfolio junge Generationen zu mehr „financial empowerment“ befähigen und Gaming-Zeit in realen finanziellen Wert übersetzen will. Gefördert werden kreative Inhalte rund um die Crowdfunding-Kampagne und den Community-Aufbau.

Wie aber schlägt Playfolio die Brücke zwischen Spielen und Sparen? Die Geldanlage erfolgt über regulierte Partnerstrukturen. Nutzerinnen und Nutzer wählen je nach Risikobereitschaft zwischen verschiedenen breit diversifizierten Strategien mit Fonds und ETFs. Einzahlungen sowie Verkäufe bleiben jederzeit möglich, das Vermögen ist transparent einsehbar.
Seit Kampagnenstart am 2. Mai erhalten Unterstützerinnen und Unterstützer den Early Access zur Beta-Version, die ab August zum Download angeboten werden soll, limitierte Founder-Rewards sowie exklusive Vorteile für die erste Community. Das Mindestziel von 5.000 Euro ist bereits erreicht, das nächste liegt bei 10.000 Euro und weitere Stretch Goals reichen bis 200.000 Euro für Ausbau, Technik und Skalierung. Der Produktstart ist für August 2026 geplant und schon jetzt werden täglich neue Community-Mitglieder auf der Plattform begrüßt, die sich für Playfolio und spielerisches Investieren interessieren.
Playfolio wurde im Mai 2025 gegründet, das Crowdfunding fiel damit auf das einjährige Firmenjubiläum.

Anja Sziele PR

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