Digital-Gipfel der Bundesregierung: IT-Mittelstand kann Schlüsselrolle für Nachhaltigkeit einnehmen

Digital-Gipfel der Bundesregierung: IT-Mittelstand kann Schlüsselrolle für Nachhaltigkeit einnehmen

Aachen/Berlin, 01.12.2020 – Erstmals fand der diesj?hrige Digital-Gipfel der Bundesregierung vollst?ndig virtuell statt. Unter dem Leitthema “Digital nachhaltiger Leben” wurden die beiden Megatrends Nachhaltigkeit und Digitalisierung diskutiert. Der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) zieht nach zwei inhaltlich umfangreichen Tagen ein positives Fazit: “Nachhaltigkeit und Digitalisierung bleiben in der ?ffentlichen Diskussion h?ufig sehr unkonkret. Auf dem Digital-Gipfel wurden sie mit Inhalt gef?llt und an konkreten Beispielen erkl?rt”, stellt BITMi Pr?sident Dr. Oliver Gr?n fest. “Nur so k?nnen wir aufzeigen, wie unsere starke IT-Wirtschaft dazu beitragen kann, mehr Nachhaltigkeit zu erreichen.”

Die besondere Situation der Digitalwirtschaft insgesamt hob auch EU-Kommissionspr?sidentin Ursula von der Leyen in ihrem Statement hervor: “Die Digitalwirtschaft steht vor gro?en ?kologischen Herausforderungen. Sie verarbeitet st?ndig wachsende Datenmengen mit hohem Energieverbrauch und muss selbst einen Wandel durchlaufen.” In zahlreichen Gespr?chen auf dem Gipfel wurde deutlich, dass die mittelst?ndisch gepr?gten IT-Wirtschaft bei dessen Gestaltung eine Schl?sselrolle ?bernehmen kann. Denn bereits heute bef?higt sie viele Unternehmen durch innovative L?sungen dazu, nachhaltiger zu wirtschaften. “Wir sind ein starker Beschleuniger dieser Entwicklung, die zu einem Wettbewerbsvorteil f?r Europa werden kann und mit mittelst?ndischen IT-L?sungen gleichzeitig Garant f?r ein digital souver?nes Europa ist”, so Oliver Gr?n am Rande des Gipfels.

Wie dies erm?glicht werden kann, war Thema auf dem Podium des BITMi, der eine eigene Veranstaltung auf dem Digital-Gipfel initiierte, um das enorme Einsparpotenzial nachhaltiger Software zu diskutieren. Gemeinsam mit Tabea R??ner, Sprecherin f?r Netzpolitik der Bundestagsfraktion B?ndnis 90/Die Gr?nen, Nele Kammlott, Gesch?ftsf?hrerin der Kaneo GmbH und Prof. Dr. Stefan Naumann, Professor f?r Umwelttechnik und angewandte Informatik der Hochschule Trier, diskutierte BITMi Pr?sident Dr. Oliver Gr?n dar?ber, wie Software helfen kann, Energie und Ressourcen zu sparen sowie Millionen Tonnen Elektroschrott zu reduzieren. Dabei spielen offene Schnittstellen eine entscheidende Rolle. Tabea R??ner stellte heraus, dass Elektroschrott durch unn?tige Neuanschaffungen reduziert werden k?nne, wenn Hardware l?nger mit Software-Updates versorgt w?rde. Viele Verbraucher w?rden ihre Ger?te gerne l?nger nutzen, so die Gr?nen-Politikerin. Auch modular aufgebaute Software k?nne daf?r sorgen, dass Ger?te l?nger genutzt werden.

“Es ist gar nicht so aufw?ndig, nachhaltige Software zu programmieren. Es lag nur jahrzehntelang nicht der Fokus darauf. Dabei kann uns das einen gro?en Vorteil f?r den Markt der Zukunft bringen”, stellt BITMi Pr?sident Gr?n fest. “Wenn der IT-Mittelstand sich auf Nachhaltigkeit in der Software konzentriert, kann das eine gro?e Hebelwirkung in den anwendenden Mittelstand entwickeln und gleichzeitig die digitale Souver?nit?t absichern.”

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