Wirtschaft

Gehaltsfragen in der Bewerbung: mehr Offenheit bitte! / Umfrage von softgarden zeigt große Unzufriedenheit der Bewerber mit herrschender Intransparenz (FOTO)

Gehaltsfragen in der Bewerbung: mehr Offenheit bitte! / Umfrage von softgarden zeigt große Unzufriedenheit der Bewerber mit herrschender Intransparenz (FOTO), Berlin (ots) –

Aktuell lassen Arbeitgeber im Hinblick auf das Gehalt erst sehr
spät die Katze aus dem Sack – das zeigt eine aktuelle Umfrage von
softgarden, an der 4.145 Bewerber teilgenommen haben. Zahlreiche
Jobkandidaten werden aktuell künstlich zu lange im
Bewerbungsverfahren festgehalten, obwohl Gehaltswunsch und -angebot
nicht zueinander passen. Arbeitgeber verbrennen so unnötige
Ressourcen und schädigen ihr Image.

Mehrheit möchte Gehaltstransparenz

Im Zuge der New Work-Debatte wird immer wieder die Forderung nach
Gehaltstransparenz im Unternehmen erhoben. Einige Unternehmen haben
ihre Gehaltsstruktur transparent gemacht – und öffentlich darüber
gesprochen. Die Mitarbeiter dort wissen, was ihre Kollegen verdienen,
im Gegenzug liegen ihre eigenen Gehälter ebenfalls offen. Wie stehen
Bewerber dazu? 50,6 % der Befragten finden das gut, 28,9 % schlecht.
20,5 % haben dazu keine Meinung.

Wunsch nach Transparenz im Bewerbungsprozess

Auch im Bewerbungsprozess zeigt sich der Wunsch nach Transparenz:
31,3 % der Bewerber würden gerne schon in der Stellenanzeige über das
Gehalt informiert werden. In der Praxis erhalten jedoch nur 9,7 % der
Bewerber diese Information zu solch einem frühen Zeitpunkt. Mehr als
jeder fünfte Bewerber erfährt aktuell sogar erst nach dem ersten
Vorstellungsgespräch, was er verdienen würde. Bei Bewerbern mit
Hochschulabschluss ist der Anteil derjenigen, die sich Angaben zum
Gehalt schon in der Stellenanzeige wünschen, mit 40,2 % besonders
groß.

Informationsgefälle als ungerecht empfunden

39,8 % finden es “nicht in Ordnung”, dass Unternehmen einen
Gehaltswunsch von den Bewerbern einfordern, obwohl sie selbst nicht
in ihren Stellenanzeigen preisgeben, wie viel diese Bewerber
verdienen würden. Für Bewerber ist die Nennung des Gehaltswunschs
“ins Blaue” mit einseitigen Risiken verbunden: 38,7 % der Bewerber
haben sich schon einmal durch einen zu hohen Gehaltswunsch ins “Aus”
befördert, 44,3 % der Kandidaten einen zu niedrigen Gehaltswunsch
geäußert und im Nachhinein festgestellt, dass für sie mehr “drin”
gewesen wäre.

Negative Erlebnisse in Bewerbungsverfahren

Individuelle Bewerberberichte, die in der Umfrage erhoben wurden,
zeigen: Arbeitgeber holen Bewerber aktuell selbst dann in den
Prozess, wenn das Gehaltsangebot nicht passt. Aber die
Verschleierungstaktik geht nicht auf: “Ich habe einmal trotz meines
angegebenen Gehaltswunsches den gesamten Recruitingprozess eines
Unternehmens durchlaufen und anschließend ein um ca. 25 % geringeres
Gehalt angeboten bekommen. Das war sehr ärgerlich, denn den
Zeitaufwand hätte man sich beidseitig sparen können”, berichtet ein
Umfrageteilnehmer.

Gehaltsangebot früher kommunizieren

Die Umfrage zeigt die Fragwürdigkeit der bestehenden Praxis, das
Gehaltsangebot erst zu einem späten Zeitpunkt im Bewerbungsverfahren
offenzulegen. “Arbeitgeber sollten nach Möglichkeit schon in ihren
Stellenanzeigen angeben, was Bewerber gehaltlich in dem
ausgeschriebenen Job erwarten dürfen,” sagt
softgarden-Geschäftsführer Mathias Heese: “Diese Offenheit führt zu
Pluspunkten beim Arbeitgeberimage und wird zudem durch eine bessere
Sichtbarkeit der Anzeige bei Google belohnt.”

Mehr Gehaltstransparenz wagen: zehn Tipps für Arbeitgeber

softgarden gibt in der ausführlichen Auswertung der Umfrage
Arbeitgebern zehn Tipps für mehr Gehaltstransparenz. Die gesamte
Studie steht als Whitepaper zum kostenlosen Download bei softgarden
bereit: www.softgarden.de/studien.

Über softgarden e-recruiting GmbH

softgarden ist die zeitgemäße Lösung für einfaches Recruiting. Im
Bewerbermanagement optimieren Arbeitgeber mit Hilfe von softgarden
das Kandidatenerlebnis, binden einstellende Führungskräfte dank einer
App besser ein und verkürzen den Bewerbungsprozess um mehr als die
Hälfte. Bei der Bewerberauswahl erreichen Arbeitgeber mit dem
integrierten Empfehlungsmanager mehr Kandidaten auf sozialen
Netzwerken, indem sie die bestehenden Kontakte ihrer Mitarbeiter
nutzen. Sie posten Jobangebote kanalübergreifend auf über 300
Jobbörsen und gewinnen im softgarden Talent Network attraktive
Kandidaten per Active Sourcing. Entscheidende Pluspunkte fürs
Employer Branding bringen die nahtlose mobile Integration von
Karrierewebsite und Stellenanzeigen sowie die einzigartige
Feedback-Solution von softgarden. Damit erzeugen Arbeitgeber
automatisch Feedback von Bewerbern sowie neuen Mitarbeitern, machen
es auf der eigenen Internetseite sowie auf kununu sichtbar und
verbessern damit ihre Online-Reputation. Schon über 900 renommierte
Unternehmen sämtlicher Branchen und Größen zählen im Wettbewerb um
die besten Kandidaten auf die einfach zu implementierende
Cloudlösung. www.softgarden.de

Pressekontakt:
softgarden e-recruiting GmbH
Head of Marketing
Saphir Schiwietz
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E-Mail: Saphir.Schiwietz ( ) softgarden.de

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